Düsseldorfer Muslime (KDDM) setzen sich für in Afghanistan verfolgte Volksgruppe der Hazara ein & rufen zu schnellem Handeln auf

Redaktion
Kommentare deaktiviert für Düsseldorfer Muslime (KDDM) setzen sich für in Afghanistan verfolgte Volksgruppe der Hazara ein & rufen zu schnellem Handeln auf

Düsseldorf, 18.08.2021
Pressemitteilung Nr. 202108/05

Mit Bestürzung haben wir die aktuellen Vorkommnisse in Afghanistan zur Kenntnis genommen.

Die afghanisch-schiitische Gemeinde der Hazara – Kulturverein Chahardah Massoum e.V. in Düsseldorf, als eine in Afghanistan insbesondere von der Taliban verfolgte Volksgruppe – ist Mitglied im Kreis der Düsseldorfer Muslime – KDDM und ist leider wieder Opfer der aktuellen Ereignisse geworden. Die Nachricht, dass das Vorstandsmitglied der Düsseldorfer Hazara Gemeinde, Herr Hussaini zusammen mit seiner Ehefrau in diesen Stunden in der nähe des Flughafen in Kabul festsitzt und nicht mehr rauskommt, hat uns zutiefst getroffen.

Wir fordern kommunale, Landes-, und Bundespolitiker mit allem Nachdruck auf, alles in ihrer machtstehende zu tun, um die sichere Rückkehr von Herrn  Hussaini und seiner Ehefrau  nach Düsseldorf zu gewährleisten. Unsere Anteilnahme und unser Mitgefühl gelten den leidtragenden afghanischen Menschen mit ihren Familien, deren Lebensperspektiven nun schlagartig zur Disposition stehen.

Es ist erschütternd, wie die Weltgemeinschaft in dieser Angelegenheit kollektiv versagt hat. Die Bevölkerung in Afghanistan war zunächst das Opfer des Kalten Krieges, danach der darauffolgenden politischen Machtspiele und nun droht ihnen wieder das Schicksal unter dem Joch eines radikal-extremistischen Terror- Regimes leben zu müssen.
Dies ist entsetzlich und beschämend.

Am kommenden Sonntag, 22.08.2021 wird die Initiative „Afghanischer Aufschrei“ zu einer Mahnwache in Düsseldorf aufrufen, die wir als Düsseldorfer Muslime unterstützen werden. Ausserdem machen wir auf die Demonstration „Luftbrücke jetzt! Sichere Häfen sofort!“ morgen Donnerstag, den 19.08, um 17:30 Uhr am Kirchplatz (ggü. dem NRW-Innenministerium) aufmerksam.

KDDM Vorstand

Update:

RP-Online: „Um dem Mitglied der schittischen Hazara Gemeinde aus Düsseldorf, welches sich z Zt in Kabul befindet sichere Rückkehr nach Deutschland zu ermöglichen, haben wir diverse politische Entscheidungsträger kontaktiert und um Hilfe gebeten.Rheinische Post (ganzer Artikel hinter der Paywall) schreibt darüber:𝘍ü𝘳 𝘚𝘰𝘯𝘯𝘵𝘢𝘨 𝘩𝘢𝘵 𝘥𝘪𝘦 𝘐𝘯𝘪𝘵𝘪𝘢𝘵𝘪𝘷𝘦 „𝘈𝘧𝘨𝘩𝘢𝘯𝘪𝘴𝘤𝘩𝘦𝘳 𝘈𝘶𝘧𝘴𝘤𝘩𝘳𝘦𝘪“ 𝘻𝘶 𝘦𝘪𝘯𝘦𝘳 𝘔𝘢𝘩𝘯𝘸𝘢𝘤𝘩𝘦 𝘪𝘯 𝘋ü𝘴𝘴𝘦𝘭𝘥𝘰𝘳𝘧 𝘢𝘶𝘧𝘨𝘦𝘳𝘶𝘧𝘦𝘯, 𝘥𝘪𝘦 𝘥𝘦𝘳 𝘒𝘳𝘦𝘪𝘴 𝘋ü𝘴𝘴𝘦𝘭𝘥𝘰𝘳𝘧𝘦𝘳 𝘔𝘶𝘴𝘭𝘪𝘮𝘦 (𝘒𝘋𝘋𝘔) 𝘶𝘯𝘵𝘦𝘳𝘴𝘵ü𝘵𝘻𝘵. 𝘋𝘦𝘳 𝘒𝘋𝘋𝘔 𝘣𝘢𝘯𝘨𝘵 𝘶𝘮 𝘦𝘪𝘯 𝘝𝘰𝘳𝘴𝘵𝘢𝘯𝘥𝘴𝘮𝘪𝘵𝘨𝘭𝘪𝘦𝘥 𝘥𝘦𝘳 𝘋ü𝘴𝘴𝘦𝘭𝘥𝘰𝘳𝘧𝘦𝘳 𝘏𝘢𝘻𝘢𝘳𝘢-𝘎𝘦𝘮𝘦𝘪𝘯𝘥𝘦, 𝘥𝘢𝘴 𝘮𝘪𝘵 𝘴𝘦𝘪𝘯𝘦𝘳 𝘍𝘳𝘢𝘶 𝘢𝘮 𝘍𝘭𝘶𝘨𝘩𝘢𝘧𝘦𝘯 𝘪𝘯 𝘒𝘢𝘣𝘶𝘭 𝘧𝘦𝘴𝘵𝘴𝘪𝘵𝘻𝘵. 𝘋𝘪𝘦 𝘔𝘪𝘵𝘨𝘭𝘪𝘦𝘥𝘦𝘳 𝘥𝘦𝘳 𝘎𝘦𝘮𝘦𝘪𝘯𝘥𝘦 𝘸𝘦𝘳𝘥𝘦𝘯 𝘷𝘰𝘯 𝘥𝘦𝘯 𝘛𝘢𝘭𝘪𝘣𝘢𝘯 𝘷𝘦𝘳𝘧𝘰𝘭𝘨𝘵. 𝘋𝘢𝘭𝘪𝘯ç 𝘋𝘦𝘳𝘦𝘬ö𝘺 𝘷𝘰𝘮 𝘒𝘋𝘋𝘔 𝘩𝘢𝘵 𝘴𝘪𝘤𝘩 𝘮𝘪𝘵 𝘥𝘦𝘳 𝘉𝘪𝘵𝘵𝘦 𝘢𝘯 𝘥𝘪𝘦 𝘚𝘵𝘢𝘥𝘵𝘴𝘱𝘪𝘵𝘻𝘦 𝘨𝘦𝘸𝘢𝘯𝘥𝘵, 𝘪𝘯 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦𝘮 𝘍𝘢𝘭𝘭 𝘻𝘶 𝘩𝘦𝘭𝘧𝘦𝘯. „𝘋𝘢𝘴 𝘵𝘶𝘯 𝘸𝘪𝘳 𝘯𝘢𝘵ü𝘳𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘪𝘮 𝘙𝘢𝘩𝘮𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘴𝘦𝘳𝘦𝘳 𝘔ö𝘨𝘭𝘪𝘤𝘩𝘬𝘦𝘪𝘵𝘦𝘯“, 𝘴𝘢𝘨𝘵 𝘒𝘦𝘭𝘭𝘦𝘳, 𝘥𝘦𝘳 𝘥𝘪𝘦 𝘓𝘢𝘯𝘥𝘦𝘴𝘳𝘦𝘨𝘪𝘦𝘳𝘶𝘯𝘨 𝘶𝘮 𝘜𝘯𝘵𝘦𝘳𝘴𝘵ü𝘵𝘻𝘶𝘯𝘨 𝘨𝘦𝘣𝘦𝘵𝘦𝘯 𝘩𝘢𝘵.“ https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/duesseldorf-will-fluechtlinge-aus-afghanistan-aufnehmen_aid-62226147